Roping Kurs auf der Banti-Cow Ranch mit Klaus Wetzel

Nach einem entspannten Frühstück am Samstagmorgen begann gegen 10 Uhr unser 1. Roping Kurs auf der Banti-Cow Ranch. Zuerst stellte Klaus sich denjenigen vor, die ihn noch nicht kannten und erzählte uns etwas über die verschiedenen Arten von Ropes und über deren Verwendungszwecke.

Bevor wir den ersten Wurf erlernten, erklärte Klaus uns verschiedene Begriffe wie: Coil (das sind die aufgewickelten Seilringe in der linken Hand) und Loop (bestehend aus Honda (die Schlinge durch die das Lasso läuft), Spoke (ist der Teil zwischen Hand und Honda – doppeltes Seil), Tip (ist der unterste Teil des Loops der zum Boden zeigt) und Base (ist der Teil zwischen dem Honda und dem Tip)) und wir übten wie man am besten einen Loop hinbekommt ohne, dass sich das Lasso verdreht und eine 8 entsteht. Aller Anfang war schwer, aber nach ein wenig Übung hatten wir den Dreh raus.

Unsere ersten Würfe am Roping-Dummy machten wir mit den Basic Swings, dazu zählen der Sidearm, der Flat Overhead und der Tip over left shoulder. Manch ein Kursteilnehmer war schon etwas geübter und beschäftige sich schon mit weiterführenden Würfen. Klaus schaute sich bei jedem Kursteilnehmer die Würfe an und gab Tipps und Hilfestellung zur Verbesserung. Manchmal steckte man zu viel Energie in den Wurf oder verkrampfte sich dabei, was sich natürlich kontraproduktiv auswirkte, aber Klaus ließ nicht locker und unterstützte einen so lange bis es besser wurde und der Wurf technisch einwandfrei war. Es wurde fleißig geübt und zwischendurch gab es immer mal wieder kleine Verschnaufspausen.

Dann war Zeit für die Mittagspause, an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön für die Organisation des Kurses an Henrike und Tony von der Banti-Cow Ranch und die super leckere Verpflegung!

Nach der Mittagspause ging es wieder fleißig ans Werk. Da bei allen die ersten Basic Swings nun schon sehr gut klappten, widmeten wir uns dem nächsten Wurf, dem Houlihan. Klaus führte den Houlihan vor und erklärte worauf wir dabei zu achten haben, dann ging es ans Üben und vielen von uns fiel er im Vergleich zu den Basic Swings viel leichter. Klaus schaute sich den Wurf bei jedem Kursteilnehmer an und gab bei Bedarf Hilfestellungen um die Technik des Wurfes zu verbessern.

Dann war es an der Zeit die ersten erlernten Würfe in der Praxis zu testen und es wurden die Rinder in die Reithalle gelassen. Bei manch einem gingen die ersten Würfe komplett daneben und andere hatten schon den Dreh raus und fingen ein Rind nach dem anderen. Schlussendlich hatte aber jeder einzelne seine Erfolgserlebnisse und konnte mit einem guten Gefühl aus dem Kurs heraus gehen.

An dieser Stelle auch nochmal ein großes Dankeschön an Klaus Wetzel für deine Geduld und diesen tollen, lehrreichen Kurs. Nun wird zuhause fleißig das Ropen geübt… in dem Sinne.. bis zum nächsten Roping-Kurs!

Lisa Heinzel

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