Meine Vorfreude auf das Jugendcamp 2017 auf der Big DD Ranch in Steckelsdorf war schon Wochen, wenn nicht Monate vorher riesengroß.

Endlich war dann der Tag gekommen, an dem ich mit meinem Pferd anreisen konnte.

Kaum angekommen, kamen auch schon die ersten beiden Mädels um mich zu begrüßen und mir beim Aufbauen meines Paddocks zu helfen. Die Freude war riesig, all die Leute vom letzten Jahr wiederzusehen.

Als wir dann mit dem Paddock fertig waren, und auch das Pferd versorgt war, ging es in den Saloon zur ersten Besprechung und zum Bestellen der Pizzen, die Martina für uns alle bezahlt hat, was wirklich großzügig von ihr war. Hier nochmal einen großen Dank von uns allen dafür!

Um alle so gut wie möglich in Gruppen einzuteilen, wurden wir vorab gefragt, welche Disziplinen wir reiten wollen, bzw. woran wir arbeiten wollen.

Danach bekamen wir alle blaue T-Shirts und Schilder mit unseren Namen darauf, die wir an unseren Pads befestigen sollten.

Nachdem alles geklärt und die Pizza gegessen war, blieben die einen noch im Saloon, die anderen gingen in das Zelt, den Wohnwagen oder auch das Zimmer.

Es war ein wirklich schöner erster Abend und wir fielen alle müde ins Bett.

 

Am nächsten Morgen ging es schon wieder zeitig los, denn um 8 Uhr gab es schon Frühstück. Trotz aller Müdigkeit war es schön, aufzustehen und zu wissen, dass man in wenigen Minuten bereits bei seinem Pferd sein würde, um es zu füttern, zu tränken und natürlich auch um es zu kuscheln.

Beim Frühstück erfuhren wir dann die Einteilung für den Tag, wer wann bei wem reitet. Trainer waren wie auch im letzten Jahr Nancy Großer, Daniela Bapp und Nena Thamm.

 

Meine Gruppe ritt als Erstes bei Daniela. Damit sie sich besser auf uns einstellen konnte, schaute sie uns bereits beim Warmreiten zu. Wir ritten Trail, die Übungen individuell auf unsere Wünsche und Probleme angepasst. Bei uns 3en in der Gruppe waren das Galoppstangen, Seitwärts über eine Stange und im Viereck drehen. Wir übten das Anreiten der Stangen im Galopp, damit das Pferd problemlos und im Takt darüber galoppiert, und auch beim Seitwärts und im Viereck wurde das An- bzw. Einreiten geübt.

Danach gab es dann auch das wirklich leckere Mittagessen, währenddessen wir uns alle über unsere Ritte austauschten.

Nachmittags trainierte meine Gruppe dann bei Nena. Da jeder von uns Schwierigkeiten mit Übergängen bzw. beim Galopp hatte, übten wir überwiegend Übergänge in und aus dem Galopp. Dabei war das Ziel, das Pferd stets rund zu halten.

Abends ging dann der letzte Weg des Tages nach dem Abendbrot nochmal zum Pferd, um „Gute Nacht“ zu sagen.

 

Am nächsten Vormittag ritten wir alle noch einmal bei einem anderen Trainer. Bei uns war das Nancy. Wie die beiden anderen auch, fragte sie anfangs nach unseren Trainingswünschen, schaute uns kurz beim Warmreiten zu und überlegte sich dann eine passende Übung für uns.

Wir arbeiteten dann an der Lenkung im Galopp, was schwieriger war als gedacht. Dennoch blieben wir dran und wurden auch in dieser Übung von Versuch zu Versuch durch wirklich hilfreiche Anregungen von Nancy immer besser.

Mittags bekamen wir dann Zettel, auf die jeder schreiben sollte, was er am nächsten Tag trainieren wollte. Wir konnten zwischen allen Disziplinen und Basis-Training wählen. Demnach wurden wir in neue Gruppen eingeteilt, bei dem passenden Trainer. Ich wählte Basis und hatte dadurch noch einmal mit Nancy Training.

Diesmal übten wir auch an Übergängen, allerdings aus dem Schritt oder Trab ins Rückwärts. Das stellte nochmal eine neue Herausforderung dar, bei der so mancher anfangs fast hätte verzweifeln können.

Doch dank den drei fantastischen Trainern meisterten wir jede Herausforderung, so gut es Pferd und Reiter möglich war.

Ich habe bei jedem Trainer wieder unglaublich viel dazugelernt, und bin mit meinem Pferd nochmal ein ganzes Stück weitergekommen und zusammengewachsen.

Ich kann das Jugendcamp jedem nur wärmstens empfehlen. Man verbringt dort zwei wirklich schöne Tage, mit super netten Leuten, die alle dasselbe Hobby mit einem teilen und lernt unglaublich viel dazu – in so kurzer Zeit.

Zu guter Letzt auch nochmal ein riesengroßes Dankeschön an Martina und Hartmut Deichsel, dafür, dass sie auch dieses Jahr wieder ihre wunderschöne Anlage zur Verfügung gestellt haben, an Anja Greil für die tolle Organisation und natürlich auch an die Trainer Daniela Bapp, Nancy Großer und Nena Thamm, die uns so gute Tipps mit auf den Weg und so einen tollen Unterricht gegeben haben.

Caroline Baß

 

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