Unsere Sponsoren

Unser Verband mit seinen weit über 500 Mitgliedern hat es geschafft, eine abwechslungsreiche und stetig wachsende Turnierlandschaft in Berlin-Brandenburg für begeisterte Westernreiter zu etablieren. Doch dieses positive Wachstum stellt uns auch vor Herausforderungen, die wir ohne engagierte Unterstützerinnen und Unterstützer sonst nicht stemmen könnten. Daher danken wir unseren Sponsoren im Namen unserer Mitglieder von ganzen Herzen und möchten hier die Gelegenheit nutzen diese ausführlich vorzustellen! Hier könnt ihr die spannenden Interviews mit unseren Sponsoren lesen. Viel Spaß dabei!

Tierarztpraxis Dr. Heike Hübner

Wenn mir als Kind langweilig war, setzte ich mich auf das Fahrrad und fuhr zu den benachbarten Jungpferdeweiden des Marbacher Gestüts. Fasziniert beobachtete ich wie sich dort zierliche Araber mit stämmigen Schwarzwäldern und großrahmigen Warmblütern mischten. Vollblüter grasten mit Kaltblütern dicht nebeneinander. Diese rasseübergreifenden Pferdefreundschaften ließen mich schon früh darüber nachdenken, dass Klassifikationen nur für uns Menschen bedeutsam sind. Umso sympathischer war mir das Konzept der EWU, ein rasseoffener Westernreitverein zu sein. 

Es muss wohl 1993 gewesen sein, dass ich zunächst als Zuschauer die ersten Westernturniere in der Region besuchte. Von der klassischen Reiterei geprägt öffnete sich mir mit „Natural Horsemanship“ eine völlig neue Welt, mit Pferden zu kommunizieren. Um mir ein paar Mark zu verdienen und als willkommene Abwechslung zu Uni und Schreibtisch gab ich während des Studiums Reitunterricht. Das neu erworbene Wissen gab ich an meine damaligen Reitschüler und deren Pferde weiter und etliche davon stiegen damals vom Dressur- in den Westernsattel um. Das erste Pferd „Suma-Tai“, eine temperamentvolle arabische Halbblut-Stute, begleitete mich auf die ersten Turniere. Mit ihr konnte ich nahezu in allen Klassen starten – von Rinderwettbewerben bis Pleasure. Wobei uns die Pleasure deutlich schwerer fiel, denn langsam lief Suma nie gerne. Unsere Paradedisziplinen blieben „Western-Riding“ und „Trail“. Unvergessen die Teilnahme am „Western-Cup“ auf der Hippologica. Eine tolle Möglichkeit, unseren Sport einem großen Publikum zu präsentieren. 

Unzählige Erfolge auf ländlichen Turnieren bis hin zur German Open waren der Lohn für geduldiges Training. Die Familie wuchs und fing ebenfalls an, zu reiten, deshalb wurde für die Männer ein weiteres Pferd gekauft. Ein ruhiges Pferd, bitteschön. Die Wahl fiel auf „Leni“ eine Quarterhorse Stute. Wie es sich herausstellte, floss Reiningblut in ihren Adern und ganz nach meinem Vorsatz, ein Pferd immer nach seiner Neigung und Talent zu fördern, wurde ab jetzt eben Reining geritten. Auf die Initiative von Matthias Borack kam Grischa Ludwig in unsere Region, um für Jugendliche einen Kurs zu geben. Da zunächst nicht alle Plätze vergeben wurden, schickte ich den 10-jährigen Gero mit Leni zum Kurs. Der nächste Augenöffner! Grischas Art, Pferde zu motivieren und sie an die Reining-Manöver heranzuführen war so völlig anders, als ich sie von einem erfolgreichen Reining-Trainer erwartet hatte. LQH sollte uns von nun an in unserem Reining-Training begleiten.

Neben der Reiterei bildete ich mich beruflich immer weiter fort. Nach dem Abschluss des tiermedizinischen Studiums folgten eine Vielzahl an Fortbildungen, Qualifikationen auf dem Gebiet der Akupunktur und der Chiropraktik und ganz nebenbei arbeitete ich an der Pferdeklinik in Düppel als Assistentin von Prof. Hertsch und schrieb meine Doktorarbeit. In dieser Zeit engagierte ich mich auch für die EWU. Auf einer Jahreshauptversammlung wurde ich für den Vorstand vorgeschlagen und so bekleidete ich viele Jahre das Amt der „Tierschutzbeauftragten“. Später teilte ich mir mit Katja Stöhr die Aufgabe des Kaderchefs. Wir führten ein neues System zur Auswahl der Mannschaftsreiter ein. Die Mannschaft, die uns auf der German Open vertrat, sollte nicht mehr nach „Namen“, sondern nach aktueller Leistung vergeben werden. Damit entfachten wir einen Sturm im Wasserglas, doch die sehr guten, medalliengekrönten Leistungen unserer Mannschaft und das tolle Miteinander bestätigten unsere Entscheidung. Da ich außerdem damit beschäftigt war, einen Kinderreitverein, den „Brandenburg-Britisch Pony Club“ vor dem Ruin zu retten und die eigene Pferdepraxis immer mehr Zeit in Anspruch nahm, verabschiedete ich mich von meinen EWU Ämtern.

Der eigene zwei- und vierbeinige Nachwuchs wollte gefördert werden. Ich hatte den Ehrgeiz, ein Jungpferd pferdegerecht und fair für die „NRHA-Futurity“ auszubilden. Nur ganz knapp verpassten wir um einen Platz das Finale. Aber manchmal ist der Gewinn einer Schleife nicht das Entscheidende.

Der plötzliche Tod meines Mannes 2016 reduzierte das Leben auf einmal auf das Wesentliche. Es fehlte Zeit und Energie, um mich den eigenen Pferden und dem Turniersport zu widmen. Schweren Herzens verkaufte ich meine Pferde und konzentrierte mich auf Familie und Beruf. 

Um die Brücke zum Anfang zu schlagen: Gleich, ob ich ein betagtes Shetty oder einen hochpreisigen Vollblüter von der Rennbahn behandle – wichtig ist für mich immer das Individuum. Die Stärken eines jeden Pferdes zu erkennen und zu fördern und die Schwächen auszugleichen, sind für mich Leitgedanke bei jeder Behandlung eines Pferdes. Das versuche ich auch immer im Gespräch mit den Besitzern zu vermitteln.

Ich finde es großartig, dass die EWU einen Rahmen bietet, in dem jeder mit seinem Pferd, gleich welcher Rasse, sich sportlich fair messen und Horsemanship leben kann.

Ach ja, ein neues Pferd hat den Weg in unsere Familie gefunden und vielleicht sieht man uns demnächst wieder auf den Western-Turnieren in der Region.

Heike Hübner

Big DD Ranch

Wieso passen wir und die EWU so gut zusammen?

Die EWU bietet Reitern mit Pferden unterschiedlichster Rassen die
Möglichkeit sich zu treffen und gemeinsam zu wetteifern. Pferde und deren Besitzer zusammen zu bringen und auf faire Art und Weise ihr Können zu zeigen, das ist auch unser Anliegen. Von daher haben wir die gleichen Ziele und versuchen der EWU ein guter Partner und Unterstützer beim Erreichen dieser Ziele zu sein. Es bereitet uns Freude einen kleinen Beitrag zum guten Gelingen dieses Miteinanders in der Berlin und
Brandenburger Pferdewelt zu leisten.

Welche Geschichte hat unser Unternehmen?

Wir haben in den 1990ziger Jahren das Vereinsleben im Westernreitsport mit aufgebaut und begleiten daher die EWU seit ihrer Gründung im Jahr 1996. Nach dem Mauerfall breitete sich der Virus Westernreiten von Berlin ins Umland, so auch nach Brandenburg aus. Der Mitbegründer, Detlef Deichsel, der leider im Jahr 2003 verstorben ist, war einer der ersten, der das Vereinsleben maßgeblich prägte. Durch die geschaffenen baulichen Voraussetzungen auf der BIG DD Ranch, früher D. Deichsel Westernhorses, etablierten sich schnell auch verschiedenste Veranstaltungen, die mit dem Westernreitsport zu tun hatten. Bis zum heutigen Zeitpunkt hat sich die Anlage stets weiter entwickelt. Immer unter dem Gesichtspunkt, den Reitern noch mehr Komfort und gute Möglichkeiten zu bieten, diesen schönen Sport ausüben zu können. Hartmut Deichsel ist der Inhaber der BIG DD Ranch und Martina die mitarbeitende Ehefrau. Gemeinsam mit drei Angestellten bewältigen wir tagtäglich die
anstehenden Aufgaben.

Was wollten wir den Mitgliedern schon immer mal sagen?

Behandelt eure Pferde mit Respekt und denkt daran, das auch sie
Emotionen, Gefühle und Meinungen haben. Stellt euch nicht über eure Pferde, sondern seit deren Partner. Ein gemeinsames und faires
Miteinander schafft ein harmonisches Umfeld in dieser hektischen und manchmal auch unmenschlichen Welt. Wenn jeder in seinem Umfeld ein klein wenig Gutes tut, sind wir in der Gemeinschaft ein tolles Team. In diesem Sinne, begegnet euch mit Respekt und Verstand, denn jeder hat Ecken und Kanten.

Sind wir persönlich auch manchmal bei Turnieren dabei?

In den Anfangsjahren waren wir noch aktiv im Sport vertreten. Mit der Zeit nimmt die organisatorische Arbeit zu viel Platz ein. Wir besuchen aber immer wieder gern die Veranstaltungen der EWU, wenn es unsere freie Zeit zulässt.

Liebe Grüße, Martina Deichsel

Lernstudio Barbarossa

Wieso passen wir und die EWU so gut zusammen?

Genau wie die EWU halten wir Angebote für alle Altersgruppen und für Menschen mit den unterschiedlichsten Motivationen bereit.
Egal, ob man mit 60 noch einen Englisch-Kurs für den Urlaub machen möchte, beruflich einen Computerkurs benötigt oder in der Schule besser in Mathematik werden muss.

Welche Geschichte hat unser Unternehmen?
Unser Institut in Rudow eröffneten wir im Jahr 2002, das Institut in Buckow im Jahr 2011.

Wie lange begleiten wir schon die EWU Berlin-Brandenburg?
Als Sponsor der EWU Berlin-Brandenburg traten wir das erste Mal 2015 im Horse and Dog-Trail-Cup in Erscheinung. Mittlerweile sind wir Sponsor des Landeskaders und des Lernstudio Barbarossa Silver Star Cups für die Generation 50+. Persönlich sind wir seit 2008 bzw. 2011 Mitglied der EWU. Seit 2018 sind wir Im Vorstand der EWU Berlin Brandenburg tätig.

Was wollten wir den Mitgliedern schon immer mal sagen?

Wir würden uns sehr freuen, wenn man wieder mehr zusammen sitzen würde, z. B. auf Abendveranstaltungen bei Turnieren, eventuell mal wieder auf einer Trophy-Party.

Sind wir persönlich auch manchmal bei Turnieren dabei?

Wir versuchen auf jedem Turnier der EWU Berlin Brandenburg dabei zu sein und freuen uns immer, wenn wir sowohl als Reiterin oder Zuschauerin an der German Open teilnehmen dürfen.

Maria Wegener-Wolter „Double-W-Ranch“ Westernreiten und Coaching

Schon mein ganzes Leben lang begleiten mich die Pferde. Jede freie Minute habe ich als Kind mit ihnen verbracht.
Im Jahre 1998 gründete meine Mutter Andrea ihre Ranch/Firma. Dadurch kam ich schon von Kindesbeinen an zum Reiten. Ihr Fokus lag in der Tourismusbranche, in der ich dann auch erstmal tätig war.
Im Jahr 2014 gründete ich dann meine eigene Firma und übernahm den laufenden Betrieb. Mittlerweile habe ich mit nunmehr 32 Jahren mein Wissen und Können ausgebaut und meine Erfahrungen gesammelt.

Ich absolvierte unter anderem eine Ausbildung als Pferdewirtin, bin Prüferin der EWU und gerade konnte ich die Prüfung zum Trainer A Leistungssport im Westernreiten erfolgreich hinter mir lassen.
Seit fast 20 Jahren reite ich nun schon bei der EWU Berlin-Brandenburg.
Auch nehme ich regelmäßig an Turnieren teil, starte dort in den Leistungsklassen 1/2A und stelle Jungpferde/Kundenpferde vor.
Meine Schwerpunkte liegen derzeit im Beritt und Unterricht.
In der näheren Zukunft werde ich das Angebot auf unserer Ranch ausbauen und stecke voller Ideen und Neuerungen, die ich zu gegebener Zeit dann auch den Freizeit-und Turnierreitern der EWU zugänglich machen will.

Foto: Fizzy Colors

Ich achte auch auf meine eigene Weiterbildung, besuche Kurse und Fortbildungen, um auch guten Unterricht und fundiertes Wissen weitergeben zu können.
Durch unsere wunderschöne Umgebung können wir Freizeit-und Turnierreitern die Möglichkeit für größere und kleinere Wanderritte anbieten, um auch mal den Kopf von allem Stress im Alltag frei zu bekommen.

Unser kleiner Familienbetrieb umfasst neben unseren eigenen Pferden im Moment 12 Pensionspferde. Wir legen viel Wert auf eine gute Atmosphäre und Miteinander und freuen uns, dass einige unserer Einsteller schon seit 1998 auf dem Hof sind und zwischenzeitlich eigene Pferde dort eingestellt haben. Sie kamen als Urlaubsgäste und blieben als Einsteller und Freunde.

Die EWU mit ihren Konzepten und Angeboten passt gut zu uns.
Unser Engagement bezieht sich sehr auf die Wünsche und Bedürfnisse der Freizeitreiter, da hier aus unserer Sicht u.a. die Basis für kommende Turnierreiter liegt.

Auf unserer Ranch ist jeder Willkommen, ob Turniercrack, Freizeitreiter, Ein-oder Umsteiger oder einfach auch nur mal als Urlaubsgast für geführte Ausritte auf unseren Schulpferden.
Unser Klientel reicht vom Kind bis zum Pensionär, von der Hausfrau bis zum Marketing-Manager. Unsere Türen stehen jeder Pferderasse offen. Jede Rasse hat für sich gesehen ihre Ansprüche und Charaktereigenschaften, denen wir versuchen, hier gerecht zu werden.

Mir ist es sehr wichtig, dass sich alle Gäste und Besucher auf unserer Ranch wohl fühlen und gute Kurs,-Unterrichts-und Wanderrittangebote bekommen. Auch die ambitionierten Turnierreiter können sich auf unserer Ranch ihrem Training widmen.
Für unsere Mitglieder der EWU wünsche ich mir ein gutes Miteinander.

Es wäre toll, wenn wir Erfolge miteinander feiern können, es anderen gönnen, keinen Neid zulassen oder gar schlecht über andere Reiterinnen/Reiter reden. Ein respektvoller Umgang miteinander und mit dem Partner Pferd liegt mir am Herzen.
Ein tolles Gefühl ist es, wenn alle zusammen den Landesverband gut repräsentieren und ihn mit vielen neuen Ideen weiterentwickeln. Dies macht unseren Verband so einzigartig.

Liebe Grüße, Maria

Nils Molitor – Molitor Quarter Horses

Wieso passen wir und die EWU Berlin-Brandenburg so gut zusammen?

Da ich seit vielen Jahren neben den amerikanischen Verbänden auch in der EWU reite und meine Kunden in erster Linie EWU-Reiter sind, ist das eine perfekte Kombination. Außerdem bietet mir die EWU die Möglichkeit meine Jungpferde vorzustellen und langsam ans Turnierleben heranführen zu können.

Die Geschichte meines Unternehmens

Als ich mir meine ersten Pferde zulegte war ich unzufrieden als Einsteller. Daraufhin kaufte ich mir meine erste Wiese. Über die Jahre würde dann aus einer Wiese eine Westernreitanlage mit eigenem Zuchtbetrieb, 30ha Land und einer 23×80 m großen Reithalle. Ich bin Betreiber und Trainer der Anlage. Auf meiner Anlage versuchen wir das Beste für Pferd und Reiter zu verwirklichen.

Wie lange wir die EWU schon begleiten?

Ich bin ein klassischer Späteinsteiger. Im Alter von 38 Jahren saß ich zum ersten mal auf einem Pferd, zwei Jahre später ging ich dann auf mein erstes Turnier. Sponsor bin ich seit Gründung meines Unternehmens 2008.

Was wollten wir den Mitgliedern schon immer mal sagen?

Vergesst bei allem Ehrgeiz den Spaß am Reiten und auf den Turnieren nicht. Erinnert euch daran warum ihr überhaupt mit dem reiten angefangen habt. War es nicht bei vielen von euch die Liebe zum Pferd und zum Reiten? Turnierreiten ist doch nicht nur zeigen wer es besser kann, zu gewinnen und so vielen Schleifen, Schärpen und Medaillen wie möglich zu sammeln. Ist es nicht mehr wie eine zweite Familie? Man trifft die Freunde die man von den Turnieren kennt, Leute die man sonst nie sieht. Man verbringt die Abende gemeinsam und tauscht Erfahrungen und Erlebnisse aus. In diesem Sinne bleibt immer fair zu euch und vor allem euren Pferden.

Sind wir auch persönlich auf Turnieren dabei?

Ja bin ich. Auf den Turnieren stelle ich meine Jungpferde und Hengste vor. Ich begleite meine Kunden und coache meine Reitschüler.

Berlin-Brandenburg e.V.